Vortrag: Hochgefährliche Profite – Auswüchse des globalen Pestizidgeschäfts

Fast ein Drittel der auf dem Weltmarkt verfügbaren Pestizidwirkstoffe ist laut der Liste des Pesticide Action Networks PAN «hochgefährlich», weist also anerkanntermassen besonders grosse Gesundheits- oder Umweltrisiken auf. In der Schweiz und der EU sind die meisten dieser Pestizide nicht zugelassen. Wo werden sie verkauft? In welchen Mengen? Wer gewinnt in diesem lukrativen Geschäft und vor allem: wer verliert?

12. September 2019 @Neugarten

18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
19:00 Uhr Beginn Vortrag
20:30 Uhr ca. Ende

Referentin: Carla Hoinkes
Die Geografin und Umweltwissenschaftlerin arbeitet bei Public Eye im Fachbereich Landwirtschaft, Biodiversität und geistiges Eigentum. Public Eye deckt seit über 50 Jahren Menschenrechtsverletzungen auf, die von Schweizer Unternehmen im Ausland verursacht werden. Mit dem Ziel, Missstände zu beseitigen, richtet sich Public Eye mit Kampagnen an Unternehmen und die Politik.

Carla Hoinkes Public Eye. Schweiz. © Marion Nitsch/Lunax

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Vortrag: Fernweh Schweiz – gute Ferien liegen so nah!

Weshalb wollen wir reisen? Was ist unser Antrieb, die Heimat immer wieder, wenn auch nur für begrenzte Zeit, zu verlassen? Können wir dieses Hobby, diese Leidenschaft, trotz den Herausforderungen, die uns der Klimawandel stellt, weiterhin mit gutem Gewissen pflegen?

19. September 2019 @Neugarten

18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
19:00 Uhr Beginn Vortrag
20:30 Uhr ca. Ende

Der Vortrag wird diese und weitere Fakten im Rahmen der umfassenden Nachhaltigkeit (Drei-Säulen-Modell: Ökologie, Ökonomie und Soziales) genauer betrachten. Gleichzeitig möchten wir einen Anstoss geben, den eigenen Blickwinkel neu auszurichten. Denn Reisen heisst nicht nur in die Ferne schweifen, Reisen geht auch in der Heimat. Unser Verein Fernweh Schweiz zeigt, dass auch die Nähe Unerwartetes, Fremdes und sogar Exotisches bieten kann.

Referentinnen:

Adriana Stepanov
Irgendwann genügte es mir nicht mehr, nur noch mitzuverfolgen, was mit unserer Umwelt passiert. Da ich bereits aktiv die Nachhaltigkeit lebe, wurde es Zeit zu lernen, wie ich ebenfalls andere für den Umweltschutz begeistern kann. Dies war wohl der wichtigste Impuls, meine Ausbildung als Umweltberaterin zu beginnen.

Sandrine Roux
Die Natur und die Wirtschaft haben mich schon immer begeistert. Die Weiterbildung habe ich begonnen, um mein Studium in Betriebswirtschaft zu ergänzen und vor allem, um mehr über den Zustand der Natur zu lernen. Das Fernweh-Projekt erlaubt mir zwei wesentliche Ziele zu kombinieren: Die vielfältige Tourismusbranche auf wirtschaftlich lokaler Ebene zu fördern sowie den eigenen CO2-Ausstoss beim Reisen zu reduzieren – zugunsten der Natur und für meine Kinder.

Team Fernweh Schweiz

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Foodsave-Stadtrundgang

Samstag, 24. August 2019 von 16:00 bis 17:30

Dieser Rundgang bildet Teil der Anlassreihe „Luzern tischt auf“.
Mimi von Food Save Luzern nimmt dich mit auf einen Stadtrundgang durch Luzern und zeigt dir Menschen mit Projekten, welche sich täglich für die Rettung der Lebensmittel einsetzen.
Der Rundgang endet beim EINQUARTIERT Festival. Dort hast du Gelegenheit, aus altem Brot dein eigenes Paniermehl zu machen oder einfach das Festival zu geniessen. Anmelden kannst du dich, indem du eine Nachricht an: info@foodwaste.ch schickst. Auch spontane, motivierte Spaziergängerinnen und Spaziergänger sind willkommen.

Zum Facebook-Event: hier lang.

www.foodwaste.ch

Vortrag: Neobiota – Globalisierte Pflanzen

Exotische Rarität – Problemunkraut – Ökosystemdienstleister

05. September 2019 @Neugarten

18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
19:00 Uhr Beginn Vortrag
20:30 Uhr ca. Ende

Eine Studie von 2015 hat weltweit 13’168 Pflanzenarten gezählt, die sich – durch den Menschen verbreitet – in den letzten 500 Jahren ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt haben. An diesen pflanzlichen Profiteuren der Globalisierung scheiden sich jedoch die Geister: Sind diese Neophyten vor allem eine grosse Umweltbedrohung? Gibt es Arten, die besonders «gefährlich» sind? Oder sind solche anpassungsfähigen Pflanzen auch wichtige Ökosystemdienstleister (vor allem in städtischen Ökosystemen)? Der Vortrag erzählt die Geschichte der Neophyten, stellt ein paar Pflanzenarten näher vor und diskutiert darüber, ob und wie wir ein gesundes Auskommen mit Neophyten finden können.

Referentin: Jasmin Joshi, Professorin für Landschaftsarchitektur

Jasmin Joshi arbeitet seit 2018 als Professorin für Landschaftsökologie im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Technik, Rapperswil (HSR). Sie promovierte an der Universität Zürich zum Thema „Grasland-Ökosysteme“. Vor ihrer Professur an der HSR arbeitete Jasmin Joshi als Professorin für Biodiversitätsforschung und spezielle Botanik rund zehn Jahre an der Universität Potsdam. Dort betrieb sie pflanzenökologische Forschung über Anpassungsmechanismen von invasiven und einheimischen Pflanzen an neue Umweltbedingungen, über die Mechanismen des Zusammenlebens in Pflanzengemeinschaften und über die Ökosystemdienstleistungen der Biodiversität.

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