Die diesjährige Vortragsreihe DENK_MAL
ist bereits voll im Gange. Komm vorbei!

Im Restaurant Neubad, mehr Infos hier und auf unserer facebook-Seite
Die diesjährige Vortragsreihe DENK_MAL
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Was bedeutet frei zu sein bzw. zu werden in einer erotischen Liebesbeziehung? Brauchen wir nicht durchaus andere Menschen, u.a. unsere Geliebten, um Freiheit zu verwirklichen? Die Philosophin Dr. Federica Gregoratto spricht über erotische Liebe und Freiheit: Sind Liebe und Freiheit kompatibel, oder schliesst das Eine das Andere aus?
Viele würden behaupten, Liebende fühlen sich verpflichtet, sich um den Geliebten und um der Liebesbeziehung willen zu beschränken oder sogar zu opfern. Gewisses machen wir sicher freudvoll (und natürlich freiwillig!), völlig frei sind wir in der Liebe dennoch nicht.
Eine erotische Freiheit, die höchst relevant für den Feminismus ist, impliziert und fördert besondere Fähigkeiten, die mit der Annahme und Anerkennung unserer konstitutiven Passivität und Vulnerabilität, sowie der Möglichkeit von Selbstverlust zu tun haben.
Ort: Neubad Luzern, Pool (Zertifikatspflicht mit amtlichem Ausweis)
Eintritt: Frei, Kollekte
Beginn: 18:30 Führung durch den Neugarten
Vortrag: 19:00
Weitere Infos findest du HIER.
Federica Gregoratto ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Philosophie der Universität St. Gallen sowie Dozentin an der Universität Luzern. Sie promovierte an der Ca’ Foscari-Universität in Venedig und ist derzeit im Endspurt für ihr neuestes Buch «Love Troubles. A Social Philosophy of Eros». Zu ihren Forschungsgebieten gehören Kritische Theorie, die Philosophie der Emotionen und die feministische Philosophie.
DONNERSTAG, 26. AUGUST 2021
Ort: Neugarten-Terrasse, bei schlechtem Wetter im Neubad
Eintritt: Frei, Kollekte
Beginn: 18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
Vortrag: 19:00 Uhr
Sebastian Moos, Mountain Wilderness Schweiz
Naturschutz bedeutet in der Schweiz meist, Kulturlandschaften zu pflegen und ausgewählte Arten zu erhalten. Dieser Ansatz ist wichtig, doch wir brauchen ebenso Gebiete, in denen Bäume frei wachsen und Bäche frei fliessen können. Wir brauchen in der Schweiz wieder mehr Wildnis. Wildnis ist Freiraum für uns Menschen und andere Lebewesen gleichermassen.
Sebastian Moos setzt sich als Projektleiter bei der NGO Mountain Wilderness Schweiz für Wildnis ein – das heisst Räume, die weder verbaut noch genutzt werden.
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Aus dem Lokalen die Welt verändern – die anarchistischen UhrmacherInnen aus dem Jura
Referent: Florian Eitel, geb. 1981, forschte und lehrte am Studienbereich Zeitgeschichte der Universität Freiburg (Schweiz) zur Geschichte des Anarchismus und zur Rolle von Musik in der politischen Mobilisierung. Er arbeitet als Kurator für Geschichte am Neuen Museum Biel (Schweiz).
Donnerstag, 20. Mai 2021, Neugarten- Terrasse
Beginn: 18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
Vortrag: 19:00 Uhr, bei schlechtem Wetter im Neubad
Eintritt: Frei, Kollekte
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweiz zum globalen Player unter den Industrienationen. Die Schweiz exportierte in die ganze Welt neben Turbinen, Chemikalien oder industriell verarbeitete Lebensmittel wie Schokolade auch Uhren. Zu den damals bereits weltweit bekannten Schweizer Produkten gehörten auch die in Saint-Imier hergestellten Longines-Uhren. In der Uhrenstadt im Berner Jura arbeitete man jedoch nicht einzig daran, die genauesten Zeitmesser und Taktgeber für die kapitalistische Weltordnung herzustellen. Spätestens mit dem Gründungskongress der anarchistischen Arbeiterinternationalen im Jahre 1872 verband man Saint-Imier auch mit dem Anarchismus. Das Tal von Saint-Imier entwickelte sich zu einer frühen Drehscheibe und einem Labor einer globalen Bewegung, die in den folgenden Dekaden Rund um den Globus Millionen an Menschen an die kommende soziale Revolution glauben liess. Noch heute inspirieren sich AnarchistInnen oder andere AktivistInnen in der Linken von den erstmals in den 1870er Jahren verkündeten und gelebten anarchistischen Grundsätzen.
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Corona-Massnahmen: