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Unser Garten 2020

Zur Zeit steht alles wieder im Zeichen der Samen und Gartenplanung.
Am 9. Februar fand im Neubad Luzern die bereits 3. Neugarten-Samentauschbörse statt. Genauso zahlreich wie Samen, erschienen auch Leute und es wurde fleissig getauscht und gefachsimpelt. Dieses Jahr, hatten wir an 5 Infoständen Vertreterinnen der Organisationen Bioterra, des Öko-Forums Luzern, Public Eye, jemand der die Permakultur vorgestellt hat und einen eigenen Stand des Neugartens.
Nachdem wir unsere Samenbestände mit jenen der Tauschbörse ergänzt haben, konzentrierten wir uns dann ganz auf die Planung des Gartens. Die Devise von diesem Jahr, weniger ist mehr, haben wir uns auch hier zu Herzen genommen und uns gesagt, dass wir dieses Jahr die Samenbestellung möglichst klein halten wollen und dafür in erster Linie unser bereits vorhandenes Eigensaatgut und Saatgut der Vorjahre aufbrauchen.

Kein Setzlingsmarkt und keine Anzuchtworkshops

Nun steht die Anzucht der ersten Pflanzen an. Dieses Jahr, so haben wir uns entschieden, werden wir uns mehr auf unseren eigenen Garten konzentrieren. Deshalb werden wir, wie oben erwähnt, 2020 keinen Setzlingsmarkt, wie auch keine Anzuchtworkshops durchführen.
Wir hoffen damit wieder etwas mehr Energie für unseren eigenen Garten zu haben.
Wer trotzdem nicht verpassen will, wie das mit der Anzucht funktioniert, kann gerne jeden Dienstagabend 19.00 Uhr (ganz unverbindlich) zum gemeinsamen Gärtnern kommen und mithelfen, sodass der Neugarten dieses Jahr wieder in allen Farben blüht.

Vom Samen zur Pflanze bis hin zur Ernte – Learning by doing.

Alternativen für den Neugarten Setzlingsmarkt:

16. Mai: Wildkräutermarkt Biosphäre Entlebuch
2.-3.Mai: Schloss Wildegg (AG), Pro Specie Rara
10. Mai: Weggis (LU), Pro Specie Rara
Jeden Dienstag und Samstag Morgen, Wochenmarkt Luzern

Eigene Neugarten-Sugo – Eine Erinnerung aus 2019

6 x sexy Jahre Neubad

FEST
Laut Kosmowissen ist die Zahl 6 das magnetisch anziehende, einsaugende, bannende Prinzip; zu ihm gehört die Involution – Lebenskraft – Sexualität.
Lautlich liegt sie ganz nahe bei einer der intimsten und schönsten Tätigkeit des Lebens. 6, 6, 6 – das Neubad wird 6 Jahre alt und feiert dieses aufregende Alter mit einer höchst anziehenden Festlichkeit, rund um das Thema Sex, angelehnt an die Veranstaltungsreihe 6 x Sex.
Von 6 bis 6. Billig ist dabei höchstens der Eintrittspreis von 6 + 6 Franken.

POOL
.6 x Sex: Tantra
mit Barbara Schmid, Sexualberaterin, Masseurin und Seminarleiterin mit dem Schwerpunkt Sexualität und Tantramassage und Julian Martin, Bodyworker und Tantramasseur für Männer

.Porny Days – Film Kunst Festival
ein orgasmisches Kurzfilmprogramm mit nachfolgender Gesprächsmöglichkeit mit zwei von den Porny Days –Organisatorinnen

.Neubad Lecture: tba

.Liegekonzert: Simon Baumann // OSOMO, live [CH/BE]
danach Frühstück im Pool

KELLER
.Nice – Band, live [CH/LU]
.Kia Mann, DJ Set [CH/BE/STATEMENT]
.eulenatelier, DJ Set [CH/LU]
.Maria Sternhagel Vollmann, DJ Set [CH/LU]
.Visuals von Cassandra Schurtenberger

PING-PONG RAUM
.Tea Room kuratiert vom kopfkino Kollektiv
«Give me all the tea!» – Dauerperformance: Drag, Disko, Theater und Spoken Word

NEUGARTEN
18:30-19:30 Uhr VerFührung durch den Garten mit Überraschungsgast

19:30 Uhr Interaktiver Vortrag: FortPflanzung im Rhythmus des Herzens
Inspiriert von der Mutter Erde nimmt uns Pascal Furer und Sari Glaser mit auf eine Reise durch den Zyklus des Lebens

BISTRO
Guten Abend mit: tba
Gute Nacht mit: Philippe Weizenegger, DJ Set [CH/LU]
Guten Morgen mit: Gianluca Pardini, DJ Set [CH/LU]

ÜBERALL
Fleur de Flamingo erstellt Dir Dein persönliches Liebesorakel
Essen + Trinken
Freudig Überraschendes

Ort: Ganzes Haus
Eintritt: 6.- + 6.-

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Vortrag: Hochgefährliche Profite – Auswüchse des globalen Pestizidgeschäfts

Fast ein Drittel der auf dem Weltmarkt verfügbaren Pestizidwirkstoffe ist laut der Liste des Pesticide Action Networks PAN «hochgefährlich», weist also anerkanntermassen besonders grosse Gesundheits- oder Umweltrisiken auf. In der Schweiz und der EU sind die meisten dieser Pestizide nicht zugelassen. Wo werden sie verkauft? In welchen Mengen? Wer gewinnt in diesem lukrativen Geschäft und vor allem: wer verliert?

12. September 2019 @Neugarten

18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
19:00 Uhr Beginn Vortrag
20:30 Uhr ca. Ende

Referentin: Carla Hoinkes
Die Geografin und Umweltwissenschaftlerin arbeitet bei Public Eye im Fachbereich Landwirtschaft, Biodiversität und geistiges Eigentum. Public Eye deckt seit über 50 Jahren Menschenrechtsverletzungen auf, die von Schweizer Unternehmen im Ausland verursacht werden. Mit dem Ziel, Missstände zu beseitigen, richtet sich Public Eye mit Kampagnen an Unternehmen und die Politik.

Carla Hoinkes Public Eye. Schweiz. © Marion Nitsch/Lunax

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Vortrag: Fernweh Schweiz – gute Ferien liegen so nah!

Weshalb wollen wir reisen? Was ist unser Antrieb, die Heimat immer wieder, wenn auch nur für begrenzte Zeit, zu verlassen? Können wir dieses Hobby, diese Leidenschaft, trotz den Herausforderungen, die uns der Klimawandel stellt, weiterhin mit gutem Gewissen pflegen?

19. September 2019 @Neugarten

18:30 Uhr Führung durch den Neugarten
19:00 Uhr Beginn Vortrag
20:30 Uhr ca. Ende

Der Vortrag wird diese und weitere Fakten im Rahmen der umfassenden Nachhaltigkeit (Drei-Säulen-Modell: Ökologie, Ökonomie und Soziales) genauer betrachten. Gleichzeitig möchten wir einen Anstoss geben, den eigenen Blickwinkel neu auszurichten. Denn Reisen heisst nicht nur in die Ferne schweifen, Reisen geht auch in der Heimat. Unser Verein Fernweh Schweiz zeigt, dass auch die Nähe Unerwartetes, Fremdes und sogar Exotisches bieten kann.

Referentinnen:

Adriana Stepanov
Irgendwann genügte es mir nicht mehr, nur noch mitzuverfolgen, was mit unserer Umwelt passiert. Da ich bereits aktiv die Nachhaltigkeit lebe, wurde es Zeit zu lernen, wie ich ebenfalls andere für den Umweltschutz begeistern kann. Dies war wohl der wichtigste Impuls, meine Ausbildung als Umweltberaterin zu beginnen.

Sandrine Roux
Die Natur und die Wirtschaft haben mich schon immer begeistert. Die Weiterbildung habe ich begonnen, um mein Studium in Betriebswirtschaft zu ergänzen und vor allem, um mehr über den Zustand der Natur zu lernen. Das Fernweh-Projekt erlaubt mir zwei wesentliche Ziele zu kombinieren: Die vielfältige Tourismusbranche auf wirtschaftlich lokaler Ebene zu fördern sowie den eigenen CO2-Ausstoss beim Reisen zu reduzieren – zugunsten der Natur und für meine Kinder.

Team Fernweh Schweiz

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